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Wissenschaftszeitvertragsgesetz

Wissenschaftszeitvertragsgesetz

WissZeitVG. Kommentar

vonPreis, Ulrich | Ulber, Daniel
Deutsch, Erscheinungstermin 27.03.2017
lieferbar
59,00 €
(inkl. MwSt.)
Die ganz überwiegende Zahl des wissenschaftlichen Personals an Hochschulen und Forschungseinrichtungen wird in befristeten Arbeitsverhältnissen beschäftigt. Das 2007 in Kraft getretene Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) trägt den Besonderheiten der Beschäftigung im Hochschulbereich Rechnung. Nach fast...

Informationen zum Titel

978-3-472-08957-5
Neuwied
27.03.2017
2017
2
2. Auflage
Buch (broschiert)
619 g
562
136 mm x 183 mm x 41 mm
Deutsch
Die ganz überwiegende Zahl des wissenschaftlichen Personals an Hochschulen und Forschungseinrichtungen wird in befristeten Arbeitsverhältnissen beschäftigt. Das 2007 in Kraft getretene Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) trägt den Besonderheiten der Beschäftigung im Hochschulbereich Rechnung. Nach fast zehn Jahren hat sich der Gesetzgeber nun zu einer tiefgreifenden Überarbeitung des Gesetzes entschlossen, das eine Vielzahl von Neuerungen mit sich gebracht hat. Die am 17. März 2016 in Kraft getretene Novelle hat vielfältige praktische Folgeprobleme verursacht, die der Kommentar vollständig aufarbeitet. Wesentliche Inhalte sind: Der Begriff des Wissenschaftlichen Personals Das "neue" Qualifizierungserfordernis und seine Auswirkungen auf die Wirksamkeit von Befristungen Die "angemessene" Befristungsdauer Die Einschränkung des Drittmitteltatbestandes auf das wissenschaftliche Personal Die Verlängerung von Höchstbefristungsdauer und Arbeitsvertrag wegen Behinderung oder schwerwiegender chronischer Erkrankung Die Neuregelung des Befristungstatbestandes für studentische Hilfskräfte Die Auswirkungen landesrechtlicher Regelungen zur Befristung (sog. "Pakte für gute Beschäftigungsbedingungen") Die Autoren: Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrich Preis, Universität zu Köln, zählt zu den renommiertesten Arbeitsrechtlern Deutschlands und ist als hervorragender Kenner des Befristungsrechts der Hochschulen und Forschungseinrichtungen ausgewiesen. Prof. Dr. Daniel Ulber, Martin-Luther-Universität, Halle-Wittenberg. Aus der Fachpresse: „Der Kommentar bedient sowohl den mit täglichen Fragestellungen im Befristungsrecht befassten Spezialisten als auch Personen mit einer eher übergreifenden Aufgabenstellung, welche die Strukturen in dieser durch die starke Binnendifferenzierung des Wissenschaftssystems geprägten Rechtslage besser verstehen wollen." Manfred Nettekoven, Kanzler der RWTH Aachen zur 2. Auflage in: Forschung & Lehre 9/17
Im Wissenschaftsbereich wird immer die Notwendigkeit bestehen, in einem großen Umfang befristete Arbeitsverträge zu haben. Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz aus dem Jahre 2007 trägt dieser Besonderheit Rechnung, wurde aber zunehmend ausgenutzt. Die Novellierung korrigiert die Fehlentwicklungen der letzten Jahre und ist im März 2016 in Kraft getreten. Die Novelle berücksichtigt, dass die Hochschulen gleichzeitig Flexibilität und damit Sonderregelungen brauchen, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Wesentliche Änderungen sind u.a.:

Unsachgemäße Kurzbefristungen sind künftig unterbunden.
Die sachgrundlose Befristung eines Arbeitsvertrages ist nur zulässig, wenn die befristete Beschäftigung zur Förderung der eigenen wissenschaftlichen oder künstlerischen Qualifizierung erfolgt.
Die Vorteile der sogenannten familienpolitischen Komponente des WissZeitVG kommen auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern zugute, die sich um Stief- und Pflegekinder kümmern.
In Bezug auf studentische Beschäftigungen ist klar geregelt, welche studienbegleitenden Beschäftigungen ohne Anrechnung auf den Befristungsrahmen für die sachgrundlose Qualifizierungsbefristung bleiben.
Zur Förderung der Flexibilität von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern wirken sich Unterbrechungen der wissenschaftlichen oder künstlerischen Qualifizierung nicht nachteilig auf den Befristungsrahmen für die sachgrundlose Qualifizierungsbefristung aus.
Die Geltung der Regelungen zur Befristung wegen Drittmittelfinanzierung für die Befristung von nicht-wissenschaftlichem Personal werden beendet. Die insgesamt zulässige Befristungsdauer soll bei Vorliegen einer Behinderung i.S.v.
2 Abs. 1 SGB IX oder einer schwerwiegenden chronischen Erkrankung um zwei Jahre verlängert werden.
Preis / Ulber
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