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Das föderative System der Bundesrepublik Deutschland

Das föderative System der Bundesrepublik Deutschland

vonLaufer, Heinz | Münch, Ursula
Deutsch, Erscheinungstermin Januar 1998
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Buch (broschiert)

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Das Standardwerk von Heinz Laufer zum föderativen System der Bundesrepublik wurde für diese Ausgabe von Ursula Münch vollständig und grundlegend überarbeitet und auf den neuesten Stand sowohl der fachlichen Diskussion als auch der politischen Entwicklung gebracht. Der Band führt systematisch in alle...

Informationen zum Titel

1 Föderalismus: Begriff, Erscheinungsweisen und Begründung.- 1.1 Wichtige Begriffe in der Föderalismusdiskussion.- 1.2 Die Entwicklung des bundesdeutschen Föderalismus.- 1.3 Begründung und Funktionen des Bundesstaates.- 1.3.1 Vorteile föderativer Organisation.- 1.3.2 Nachteile föderativer Organisation.- 1.4 Die weltweite Aktualität der Föderalismus-Idee.- 2 Die historische Entwicklung des Föderalismus in Deutschland.- 2.1 Föderative Ansätze beim Rheinbund und beim Deutschen Bund.- 2.2 Der Verfassungsentwurf für einen Bundesstaat 1848/49.- 2.3 Der Norddeutsche Bund von 1867.- 2.4 Strukturprobleme im Bundesstaat von 1871.- 2.4.1 Organisation und Funktion des Bundesrates.- 2.4.2 Die anderen Organe des Deutschen Reichs.- 2.4.3 Die Finanzordnung als besondere Schwachstelle der bundesstaatlichen Ordnung.- 2.5 Defizite der bundesstaatlichen Ordnung in der Weimarer Republik.- 2.5.1 Staatliche Neuordnung unter unitarischen Vorzeichen.- 2.5.2 Der Reichsrat als Vertretung der Länder.- 2.5.3 Die ungünstigen Auswirkungen der Finanzverfassung auf die Eigenständigkeit der Länder.- 2.6 Die Zerschlagung der föderativen Ordnung in Deutschland.- 3 Die Wiederentstehung der bundesstaatlichen Ordnung nach 1945.- 3.1 Die Pläne der Alliierten Siegermächte.- 3.1.1 Die Konzeptionen vor dem militärischen Sieg.- 3.1.2 Konkurrierende Modelle der Nachkriegszeit.- 3.1.3 Der Auftrag der Londoner Sechsmächtekonferenz an die deutschen Ministerpräsidenten.- 3.2 Föderalismus als Konzept der politischen Kräfte in Deutschland.- 3.3 Staatlicher Wiederaufbau im Westen Deutschlands.- 3.4 Die Föderalismusdiskussion im Rahmen der Verfassunggebung.- 3.4.1 Die Entscheidung zwischen Senat und Bundesrat.- 3.4.2 Die Kompromisse über die bundesstaatliche Ordnung.- 3.5 Die Errichtung der Bundesrepublik Deutschland nach der Annahme des Grundgesetzes.- 3.6 Föderalistische Ansätze in der sowjetisch besetzten Zone.- 3.7 Die Deutsche Demokratische Republik als sozialistischer Einheitsstaat.- 3.8 Die Wiederbelebung föderativer Gedanken im Zuge des Vereinigungsprozesses.- 4 Prinzipien und Strukturen der bundesstaatlichen Ordnung des Grundgesetzes.- 4.1 Bundesstaatlichkeit als unantastbares Verfassungsprinzip.- 4.2 Das Bundesverfassungsgericht als Garant des Bundesstaates und als föderativer Konfliktschlichter.- 4.3 Die Regeln bundesstaatlicher Politik.- 4.3.1 Die bundesstaatliche Homogenität.- 4.3.2 Die Beschränkung der Landesherrschaft.- 4.3.3 Der Grundsatz der Kooperation und des wechselseitigen Treueverhältnisses.- 4.4 Die Verteilung der Aufgaben im Bundesstaat.- 4.4.1 Der Grundsatz der Landeszuständigkeit.- 4.4.2 Die Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern in der Gesetzgebung und ihre Neuregelung durch die Verfassungsreform 1994.- 4.4.3 Die Aufgaben von Bund und Ländern in der Verwaltung.- 4.4.4 Die Verteilung von Zuständigkeiten in der Rechtsprechung.- 4.4.5 Die Aufgabenverflechtung zwischen Bund und Ländern.- 5 Zusammensetzung und Arbeitsweise des Bundesrates.- 5.1 Die Zusammensetzung des Bundesrates.- 5.2 Organe und Einrichtungen des Bundesrates.- 5.2.1 Präsident und Präsidium des Bundesrates.- 5.2.2 Plenum und Ausschüsse des Bundesrates.- 5.2.3 Die sonstigen Einrichtungen beim Bundesrat.- 5.3 Die Arbeitsweise des Bundesrates.- 5.4 Der Umzugsbeschluß des Bundesrates.- 6 Der Bundesrat im politischen Prozeß.- 6.1 Einwirkungsmöglichkeiten des Bundesrates im Gesetzgebungs verfahren.- 6.1.1 Formelle Befugnisse.- 6.1.2 Die politische Bedeutung des Bundesrates im Gesetzgebungsverfahren.- 6.1.3 Der Vermittlungsausschuß als Vermittlungsorgan zwischen Bundesrat und Bundestag.- 6.2 Die Beteiligung des Bundesrates an der Regierung und Verwaltung des Bundes.- 6.3 Die Rolle des Bundesrates im Ausnahmezustand.- 6.4 Das Verhältnis von Bundesrat und Bundesverfassungsgericht.- 6.5 Die Stellung des Bundesrates im politischen System der Bundesrepublik.- 7 Die Finanzordnung im deutschen Bundesstaat.- 7.1 Die Verknüpfung von Aufgabenzuständigkeit und Ausgabenlast.- 7.2 Zuständigkeiten von Bund und Ländern in der Steuergesetzgebung.- 7.3 Die Verteilung der Steuererträge.- 7.3.1 Möglichkeiten zur Ausgestaltung der Ertragshoheit.- 7.3.2 Die Entwicklung der Ertragshoheit in der Bundesrepublik Deutschland.- 7.3.3 Die aktuelle Verteilung der Steuererträge.- 7.4 Das System des Finanzausgleichs.- 7.4.1 Der horizontale Finanzausgleich zwischen den Ländern (Länderfinanzausgleich).- 7.4.2 Ergänzungszuweisungen aus Mitteln des Bundes.- 7.4.3 Die Herausforderung des Finanzausgleichssystems durch die deutsche Vereinigung.- 7.5 Die kommunalen Körperschaften im bundesstaatlichen Steuerertragssystem.- 7.6 Die Finanzverwaltung der Bundesrepublik.- 7.7 Die Haushaltswirtschaft von Bund und Ländern.- 8 Politikverflechtung im kooperativen Föderalismus.- 8.1 Die administrative Verflechtung zwischen Bund und Ländern.- 8.2 Auswirkungen des Parteiensystems auf die bundesstaatliche Ordnung.- 8.3 Kooperationen im Bereich von Exekutive und Legislative.- 8.3.1 Die Treffen der Regierungschefs.- 8.3.2 Die Ständige Konferenz der Kultusminister.- 8.4 Gemeinschaftsaufgaben als Beispiel für eine verfassungsrechtlich institutionalisierte Kooperation zwischen Bund und Ländern.- 8.4.1 Gemeinschaftsaufgaben nach Art. 91 a GG.- 8.4.2 Die Gemeinschaftsaufgaben nach Art. 91b GG: Die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und die gemeinsame Forschungsförderung.- 8.5 Die Vertretungen der Länder beim Bund.- 8.6 Rechtliche Vereinbarungen.- 8.7 Die Planungsverflechtung.- 9 Die deutschen Länder in der Europäischen Union.- 9.1 Grenzüberschreitende Kooperationen zwischen den europäischen Regionen.- 9.2 Die Auswirkungen der europäischen Integration auf die deutschen Länder.- 9.3 Der Ausbau der Mitwirkungsmöglichkeiten der Länder im Prozeß der europäischen Einigung bis zur Einheitlichen Europäischen Akte (EEA).- 9.3.1 Informationsrechte der Länder gegenüber der Bundesregierung.- 9.3.2 Das Bemühen der Länder um die Verankerung von Beteiligungsrechten im Zuge der Verhandlungen über die EEA.- 9.3.3 Arbeitsweise und Institutionen des Bundesrates in europapolitischen Angelegenheiten.- 9.4 Die Aktivitäten der deutschen Länder vor dem Hintergrund des Konzepts "Europa der Regionen".- 9.4.1 Vorgehensweisen der Länder im Zuge der Maastrichter Verhandlungen.- 9.4.2 Der Stellenwert von Regionalismus in anderen Mitgliedstaaten.- 9.4.3 Strategien der Länder zur Einwirkung auf die Maastrichter Vereinbarungen.- 9.5 Ergebnisse der Maastrichter Vereinbarungen.- 9.5.1 Der Ausschuß der Regionen.- 9.5.2 Die Verankerung des Subsidiaritätsprinzips.- 9.6 Länderbeobachter und Informationsbüros als Instrumente der Europapolitik der Länder.- 9.7 Der Konflikt über die direkten Beteiligungsrechte der Länder.- 9.8 Zum Inhalt des neuen Europa-Artikels (Art. 23 GG).- 10 Möglichkeiten und Grenzen einer Reform des deutschen Bundesstaates.- 10.1 Die Reformdebatte im Rahmen der Gemeinsamen Verfassungskommission.- 10.2 Der Vorschlag einer Rückübertragung von Gesetzgebungskompetenzen auf die Länder.- 10.2.1 Die neugeschaffenen verfassungsrechtlichen Grundlagen.- 10.2.2 Landesgesetzgebung als Absage an die Notwendigkeit bundeseinheitlicher Regelungen.- 10.2.3 Finanzpolitische Überlegungen als Argument für mehr Länderkompetenzen.- 10.3 Die Diskussion um eine Neugliederung des Bundesgebiets.- 10.3.1 Die Motive der Neugliederungsdiskussion.- 10.3.2 Bisherige Neugliederungsversuche und ihre Rechtsgrundlagen.- 10.3.3 Das Scheitern der Fusion von Berlin und Brandenburg.- 10.4 Grundprobleme der Diskussion um eine "Reföderalisierung"der Bundesrepublik.- a) Verfassungstexte zur historischen Entwicklung des Föderalismus in Deutschland (Auszüge).- 1. Die Verfassung des Deutschen Reiches vom 16. April 1871.- 2. Die Weimarer Verfassung vom 11. August 1919.- 3. Vorläufiges Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich vom 31. März 1933 (Gleichschaltungsgesetz).- 4. Zweites Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich (Reichsstatthältergesetz) vom 7. April 1933 in der Fassung der Änderungsgesetze vom 25. April 1933 und 26. Mai 1933.- b) Dokumente zur künftigen politischen Entwicklung Deutschlands ("Frankfurter Dokumente") vom 1. Juli 1948.- c) Die Änderungen des Grundgesetzes von 1951 bis 1996.- d) Geschäftsordnung des Bundesrates.- e) Geschäftsordnung für den Gemeinsamen Ausschuß.- f) Tätigkeit des Bundesrates und des Bundestages in Zahlen.- Tabelle 1: Sitzungen von Bundesrat und Bundestag (Plenum und Ausschüsse).- Tabelle 2: Die Arbeit des Bundesrates im Spiegel der Zahlen (Stand: 19. 7. 1996).- Tabelle 3: Der Bundesrat in der Gesetzgebung zwischen 1994 und 1996 (Stand: 19.12. 1996).- g) Der Vermittlungsausschuß und das Vermittlungsverfahren.- 1. Gemeinsame Geschäftsordnung des Bundestages und des Bundesrates für den Ausschuß nach Artikel 77 des Grundgesetzes (Vermittlungsausschuß).- 2. Zusammensetzung des Vermittlungsausschusses.- h) Mitwirkung des Bundesrates in anderen Gremien.- i) Die Präsidenten des Bundesrates von 1949 bis 1997.- j) Materialien zur Finanzverfassung: Der Finanzausgleich unter den Ländern.- k) Text des Lindauer Abkommens vom 14. November 1957.- l) Geschäftsordnung der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland.- m) Die Organisation der Gemeinsamen Kommission für Bildungsplanung.- Verzeichnis der Abkürzungen.- Personenregister.- Angeführte Artikel des Grundgesetzes.
Das Standardwerk von Heinz Laufer zum föderativen System der Bundesrepublik wurde für diese Ausgabe von Ursula Münch vollständig und grundlegend überarbeitet und auf den neuesten Stand sowohl der fachlichen Diskussion als auch der politischen Entwicklung gebracht. Der Band führt systematisch in alle Themenfelder und Problembereiche deutscherBundesstaatlichkeit ein und bietet eine differenzierte Analyse von dessen Funktionsweise und Problemen.
3 Deutschlands angestrebt werden konnte. Nach den Befreiungskriegen intensivierten sich die politischen Be­ strebungen, deren Ziel es war, eine gesamtdeutsche Verfassung auf föderativer Grundlage zu schaffen. Jedoch sollte nicht beim Rhein­ bund angeknüpft werden; vielmehr sollte das neu zu fonnende Gebil­ de im bewußten Gegensatz zu ihm geschaffen werden. Nur die Fonn des Bundes wollte man beibehalten; er sollte mehr sein als ein Bünd­ nis zwischen souveränen Einzelstaaten, er sollte das Ergebnis einer Verfassung sein. Auf dem als Wiener Kongreß bezeichneten Treffen europäischer Monarchen (1. November 1814-9. Juni 1815) ging es um die politi­ sche Neuordnung Europas nach dem Sturz Napoleons. Dabei verhan­ delten die deutschen Regierungen auch über die Frage der deutschen Einigung. Während Preußen für eine bundesstaatliche Lösung der deutschen Verfassungsfrage eintrat, wurde, auch unter dem Einfluß Österreichs, die schließlich von den deutschen Regierungen verein­ barte Bundesakte vom 8. Juni 1815 auf das staatenbündische Prinzip festgelegt. Der Deutsche Bund von 1815 ist ein Beispiel dafür, daß Föderalismus in Deutschland selten als Mittel der Gewaltenhemmung erachtet wurde, mit dem sich auch individuelle und politische Frei­ heiten sichern lassen. Vielmehr instrumentalisierte man bundesstaatli­ che Strukturen dazu, politische (Sonder-) Interessen zu sichern.
Dr. Ursula Münch ist Professorin für Innenpolitik und Vergleichende Regierungslehre an der Universität der Bundeswehr München.
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