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1319 Eine Insel in Bayern

1319 Eine Insel in Bayern

Die Grafschaft auf dem Isarrain 1319 - 2019

vonHeinz, Christine | Bernst, Karin | Götz, Manuel | Hoepfner, Ute | Krack, Roland | Notter, Florian | Zahnweh, Julia
Deutsch, Erscheinungstermin 02.08.2019
lieferbar
18,50 €
(inkl. MwSt.)
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Am 10. September 1319 verkaufte der König und spätere Kaiser Ludwig der Bayer die Herrschaft über die Orte Ismaning, ­Unterföhring, Oberföhring, Englschalking und Daglfing an das Hochstift Freising. ­Fürst­bischof Konrad III. von Freising wurde erster Landesherr der aus diesen Orten ­gebildeten "Grafschaft auf dem...

Informationen zum Titel

978-3-943866-81-0
München
02.08.2019
2019
1
Buch (broschiert)
561 g
140
202 mm x 262 mm x 13 mm
Zahlreiche Karten und originale, großformatige Ansichten, vierfarbig
Deutsch
6 Grußwort¿ Oberbürgermeister ¿ der Großen Kreisstadt Freising 7 Grußwort¿ Erster Bürgermeister ¿ der Gemeinde Ismaning 8 Grußwort¿ Erster Bürgermeister ¿ der Gemeinde Unterföhring 9 Grußwort¿ Vorsitzende des Bezirksausschusses 13 ¿ (Bogenhausen) 11 Die Grafschaft auf dem Isarrain 13 Eine Urkunde aus dem Jahr 1319¿ König Ludwig verkauft Bischof Konrad ¿ die Gerichtsbarkeit in der Grafschaft ¿ Ismaning 16 Beteiligte Personen 20 Die Grenzen der Grafschaft 24 Freising, Bayern und das Reich 28 Die Fürstbischöfe 32 Das Freisinger Mohrenwappen 36 Der Weg zum Hochstift¿ Die Bedeutung der ¿ "Freisinger Traditionen" 40 Eine Grafschaft ohne Grafen¿ Das Hochstift Freising und seine ¿ Verwaltung 45 Recht und Gericht 50 Das liebe Geld ...¿ Zu den frühneuzeitlichen Finanzen ¿ im Pflegamt Ismaning (1) 54 Das liebe Geld ...¿ Zu den frühneuzeitlichen Finanzen ¿ im Pflegamt Ismaning (2) 56 Leben und Wohnen in der Grafschaft 60 Kalk, Lehm und Torf¿ Die Bodenschätze der Grafschaft 64 Landwirtschaft¿ Überleben im Mittelalter 68 Wovon leben? ¿ Das Handwerk 70 Die Mühlen 74 Leben von der Isar ¿ Immer Ärger mit dem "reißenden Fluss" 78 Gastwirtschaften 82 Kirchen und Kapellen ¿ Kirchen in Ober- und Unterföhring 86 Kirchen und Kapellen ¿ Kirchen in Ismaning, Erching ¿ und Birkeneck 90 Volksfrömmigkeit 94 Religiöse Bildung und Erziehung 98 Pfarrberichte und Seelsorge 102 Bedeutende Gebäude der Grafschaft 106 Fürstbischöfliche Lustbarkeiten¿ Die Fürstbischöfe als Kunstsammler 110 Fürstbischöfliche Lustbarkeiten¿ Die Jagd 114 Fürstbischöfliche Lustbarkeiten¿ Festkultur 118 Grenzgeschichten 122 Der Prielwald 126 Das Ende der Grafschaft Ismaning 130 Die Grafschaft heute 134 Anmerkungen und Quellen 137 Literatur und Quellen 140 Impressum
Am 10. September 1319 verkaufte der König und spätere Kaiser Ludwig der Bayer die Herrschaft über die Orte Ismaning, ­Unterföhring, Oberföhring, Englschalking und Daglfing an das Hochstift Freising. ­Fürst­bischof Konrad III. von Freising wurde erster Landesherr der aus diesen Orten ­gebildeten "Grafschaft auf dem Yserrain¿/ ­Isarrain", der späteren "Grafschaft Ismaning", die bis zur Säkularisation 1802/03 Bestand hatte. Einer Insel gleich im Herzogtum Bayern, ­bildete die Grafschaft ein wichtiges Territorium des Hochstifts Freising, war also Teil des Staates, über den der Fürstbischof von Freising fast 500 Jahr lang regierte. Anlässlich der 700. Wiederkehr der urkund­lichen Ersterwähnung der Grafschaft haben die Archive und Kultureinrichtungen der beteiligten Orte ihre Forschungsergebnisse zusammengetragen und gehen folgenden Fragen nach: Wie lebten die Menschen hier? In welcher Form übten die Freisinger Fürstbischöfe und ihre Vertreter vor Ort ihre ­Herrschaft aus? Wie groß war der Einfluss von Kirche und Frömmigkeit? Welche Bedeutung hatten Landwirtschaft und Gewerbe in dieser kargen Region? Und welche Folgen hatte die Säkularisation 1802/03?
Grußwort
Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Freising

Seit mehreren Jahrzehnten steht die Stadt Freising in regem Kontakt zu Regionen und Orten, mit denen sie eine geschichtliche Beziehung verbindet. Mit Ausnahme der Stadt Arpajon bei Paris, dem Geburtsort des heiligen Korbinians, handelt es sich dabei um Städte, Märkte und Gemeinden, die Teil des Herrschaftskomplexes des Freisinger Hochstifts waren. Seit den 1960er Jahren wurden jahrhundertealte Verbindungen unter freundschaftlichen Vorzeichen und im Sinne des europäischen Gedankens neu belebt. So etwa mit Innichen (Südtirol), Waidhofen an der Ybbs -(Niederösterreich) oder Škofja Loka (Slowenien).

Seit einigen Jahren besteht zudem ein reger Austausch mit Orten, die ebenfalls Teil des ehemaligen Hochstifts Freising waren, jedoch in Bayern liegen und somit formal keine Städtepartner- oder Städtefreundschaften sein können. Es freut mich sehr, dass nun auch wieder vermehrt Beziehungen zu Orten der alten Grafschaft auf dem Isarrain entstanden sind und aktiv gelebt werden. Aufgrund der Nähe hatte die Grafschaft bekanntermaßen große Bedeutung für die -einstige fürstbischöfliche Residenzstadt Freising, nicht zuletzt als Ort fürstlichen Landlebens in den Schlössern Erching und Ismaning.

Ich danke den Initiatoren des gelungenen Kooperationsprojektes „Eine Insel in Bayern – Die Grafschaft auf dem Isarrain 1319 – 2019“ sehr: für ihre Ideen zur Wanderausstellung und die schöne Begleitpublikation, aber auch dafür, dass sie damit den neuerlichen Verbindungen besonderen Ausdruck verliehen haben. Ich bin mir sicher, dass sich durch das Kooperationsprojekt viele Bürgerinnen und Bürger in Ismaning, Ober-föhring, Unterföhring wie auch in Freising der gemeinsamen Vergangenheit bewusstgeworden sind.

Tobias Eschenbacher
Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Freising
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